Indoor-Navigation: Wissen Wissenswertes zur Indoor-Navigation

Wie nutzt man Beacons zur Indoor Navigation?

Informationen zu Beacons und Indoor Navigation: Reichweite, Genauigkeit und Laufzeit.

Beacons haben seit 2013 einen wahren Boom erlebt. In diesem Jahr führte Apple seinen Standard iBeacon ein. Im Jahr 2015 zog Google mit Eddystone nach. Apple setzt für die Indoor Navigation und Indoor Positionsbestimmung ausschließlich auf die Beacon-Technologie, WLAN Positionsbestimmung kann auf Apple-Geräten nicht verwendet werden.

Beacons werden an verschiedenen Stellen im Gebäude platziert und senden über Bluetooth Signale an mobile Endgeräte. So kann deren Position kontinuierlich geortet und an das Indoor Navigationssystem weitergegeben werden. Eine App auf dem Smartphone interpretiert die Signale. Beacons kosten zwischen ca. drei und 30 Euro, haben Batterielaufzeiten von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Jahren und können bis zu 30 Meter im Innenbereich überbrücken. Wie viele Beacons man im Gebäude braucht, hängt von der Fläche und von der gewünschten Genauigkeit ab. Der Zürich Hauptbahnhof setzt auf einer Fläche von ca. 370.000 Quadratmetern etwa 1.200 Beacons ein und erreicht eine Genauigkeit von zwei bis drei Metern. Im Retailbereich beispielsweise muss die Beacon-Dichte höher sein, damit Genauigkeiten auf Regalebene (50 Zentimeter) erreicht werden. Beacons können mit Batterien betrieben werden, dadurch sind sie sehr einfach zu installieren. Ein Beacon Management System macht die Instandhaltung wesentlich einfacher. Beacons können auch an die reguläre Stromversorgung angeschlossen werden, was die Installation verkompliziert. Ebenfalls möglich ist die Integration in die Beleuchtung - die Beacons nutzen dann die Stromversorgung der Leuchten im Gebäude mit.

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