Indoor Navigation: Wiki Technische Begriffe einfach erklärt

Indoor Navigation mit WLAN

Wie funktioniert Indoor Navigation mit WLAN? Was sind die Vor- und Nachteile?

Clientseitige Indoor Positionsbestimmung mit WLAN bietet den Vorteil, dass meist schon Bestandsinfrastruktur vorhanden ist, die genutzt werden kann. Das können beispielsweise WLAN-fähige Kassensysteme, Router und Kundenhotspots sein. Die Devices müssen nicht einmal mit dem WLAN Accesspoint verbunden sein, um ihre Position zu bestimmen, eine aktivierte WLAN-Funktion ist ausreichend. Der Standort des Endgerätes kann anhand von RSSI (Received Signal Strength Indication) und der MAC-Adresse des Geräts bestimmt werden. Die Genauigkeit der Positionsbestimmung liegt bei fünf bis 15 Metern.

Keine clientbasierte WLAN-Ortung unter iOS

Ein großer Nachteil der Ortung mit WLAN ist, dass Endgeräte mit dem Betriebssystem iOS ab Version 4.3 die clientseitige (endgerätbasierte) Ortung via WLAN nicht unterstützen. Betreiber, die hier ausschließlich auf WLAN setzen, würden also einen großen Teil der Devices ausschließen. Sinnvoll ist eine reine WLAN-Lösung nur, wenn der Betreiber die Endgeräte selbst ausgibt, etwa Besucherguides in Museen oder Smartphones für Mitarbeiter. In allen anderen Projekten bieten sich alternativ Beacons als Ortungsmethode an.

Serverseitige Indoor Positionsbestimmung mit Spezialhardware

Die serverseitige Ortung von allen Endgeräten, unabhängig vom Betriebssystem, ist mir spezifischer Empfänger-Hardware (bspw. infsoft Locator Nodes oder Cisco MSE, Meraki, Xirrus) möglich.

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